Die Nacht des Marders

Auf einerm Bauernhof taucht eines Tages ein geheimnisvoller Fremder auf. Durch ihn gerät die festgefügte Welt ins Wanken. Es kommt zur Katastrophe

Buch/Regie: Maria-Theresia Wagner
Kamera: Wedigo von Schulzendorff, Schnitt: Juliane Lorenz.
Darsteller: Annamirl Bierbichler, Claus Eberth, Franz Buchrieser, Herta Böhm-Wildner, Nini von Quast, Claus Peter Seifert

Verleih: Cine International,
Produktion: Alpha Film, Monika Aubele/WDR 1988

Das niederbayrische Bauernehepaar Elisabeth und Ignaz führt seit über zwanzig Jahren eine harmonische Ehe. Die beiden kommen gut miteinander aus, nur die Höhepunkte fehlen. Manchmal spricht Elisabeth mit sich selbst oder betet – aus Angst, sie habe das Reden verlernt. Oft kann sie nicht einschlafen, weil ihr noch so viel durch den Kopf geht. Tochter Elli wird bald das Haus verlassen, um zu heiraten. Es  ist alles wie immer auf dem kleinen Bauernhof, doch eines Tages taucht auf dem Bauernhof ein geheimnisvoller Fremder auf. Durch ihn gerät die festgefügte Welt ins Wanken. Die Bäuerin verfällt der Anziehungskraft des scheinbar Stummen. Als sie ihm nicht mehr widerstehen kann, nimmt das Unheil seinen Lauf.

 

Förderung: Stiftung Kuratorium Junger Deutscher Film, Bayer. Filmförderung
Preise: Bayerischer Filmpreis 1989, Deutscher Bundesfilmpreis (Filmband in Gold) 1989
Prädikat: wertvoll
Festivals: New York/Museeum of Modern Art 1988, Los Angeles 1988, Berlin 1988, Cannes 1988, Toronto 1988, Saarbrücken 1988

Sender: WDR, 1989, 1991, BR 1992, 1 Plus 1992, WDR 1995, VOX ´97, 98, 99, 2001, 2002

Laufzeit: 94 min.

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